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Dorfchronik

Hier finden Sie die wichtigsten Eckdaten der geschichtlichen Entwicklung von Demerath. Sehr schön ersichtlich ist beispielsweise die Veränderung des Ortsnamens.

Eine ausführliche Dorfchronik mit allen geschichtlichen Daten kann [hier] heruntergeladen werden. (65 KB)

1075 wird Demerath erstmals urkundlich als „Diemunderode“ erwähnt.
1319 gibt Egidius, Herr zu Daun, dem Erzbischof Balduin zu Trier für 400 Pfd. Heller die Hälfte des Dorfes „Demeroyt“ als Lehen.
1341 bekennt der bereits 1319 genannte Egidius, dass er vom Erzbischof Balduin u.a. belehnt worden ist mit dem halben Dorf „Dymelderade“.
1368 versetzen Heinrich und Katharina von Daun an Henkgin den Dürren von Demerath für 50 Gulden Leute, Recht und Gefälle in „Dymenroide“.
1475 ist erstmals die Rede von der „Filiale Demarait“, die zum Pfarrhof Wollmerath gehört.
1499 wird die Demerather Mühle urkundlich erwähnt.
1518 befindet sich in Demerath ein Hochgericht, auch Hals- oder peinliches Gericht genannt, d.h. hier werden Todes- und Verstümmelungsstrafen geahndet. Die Grafen von Manderscheid richten „über Hals und Bauch“.
1569 wird erstmals ein Gotteshaus in Demerath erwähnt; diese Kapelle war aber wahrscheinlich viel älter.
1644 kommt es zur sogenannten „Schlacht an der Steineberger Ley“.
Auf die Ley geflüchtete Bewohner der umliegenden Gemeinden werden dort von lothringischen Truppen entdeckt und alle (Männer, Frauen und Kinder mitsamt dem Pastor von Wollmerath) niedergemacht.
1724 wird die alte Kapelle nach Westen hin vergrößert und der Altar von Osten nach Westen versetzt, der alte Turm bleibt an der Ostseite stehen.
1728 erhält die Gemeinde „Demerath, Ambts Dauhn“ von der Hochgräflichen Manderscheid-Blankenheim und Gerolsteinischen Kanzlei eine „Polizey oder Dorfordnung“.
1794 Etwa im gleichen Jahr wird vor der Kirche neben dem Gerichtsstein eine „Freiheitseiche“ gepflanzt.
1803 wird Demerath im Zuge der Neuordnung mit Steiningen und Steineberg, die bis dahin zur Pfarrei Mehren gehört haben, zur selbständigen Pfarrei erhoben.
1809 wird das erste Pfarrhaus gebaut. Es hat auf zwei Stockwerken sechs Zimmer und ein mit Stroh gedecktes Dach.
1815 kommt Demerath zum Kreis Daun, in die Bürgermeisterei Gillenfeld.
1827 erfolgt eine weitere Vergrößerung der Pfarrkirche mit Neubau des Turmes.
1828 verunglückt zwischen Demerath und Wollmerath Pastor Densborn tödlich. Er geht in die Geschichte von Demerath als der „Sieben-Sakramente-Pastor“ ein.
1841 erhält die Gemeinde Demerath eine neue „Polizeiverordnung für die Bürgermeisterei Gillenfeld“.
1842 wandern einige Demerather Familien aus wirtschaftlicher Not nach Amerika aus.
1855 beginnt der Bau eines neuen Schulhauses.
1904 erhält Demerath, laut der Schulchronik, im Juli eine Telefonleitung, welche an den Dauner Telefonbezirk angeschlossen ist. Das „Telegraphenhilfsamt“ befindet sich beim Gastwirt Stolz im Oberdorf.
1920 wird die Freiwillige Feuerwehr von Demerath gegründet, nachdem vorher eine Pflichtwehr bestanden hatte.
1923 zu Ostern, am 9. April, brennt in Demerath zum ersten Mal elektrisches Licht.
1924 wird die neue Wasserleitung mit dem Wasserbehälter fertiggestellt.
1927 erfolgt der Neubau eines Schulhauses neben dem Kirchhof.
1960 wird der jetzige Musikverein gegründet.
1970 wird die Schule endgültig aufgelöst.
1975 erfolgt die letzte Erweiterung der Pfarrkirche mit Anbau der beiden Kreuzarme. Dabei wird festgestellt, dass die Kirche noch auf Gemeindeeigentum steht, was das Bistum allerdings nicht wusste.
1979 wird die Kirche vermessen und von der Zivilgemeinde auf die Pfarrgemeinde übertragen. Ebenfalls wird in diesem Jahr das neue Gemeindehaus (Bürgerhaus) errichtet.
1990 das Bürgerhaus wird erweitert.
2002 erfolgt die Einweihung eines neuen Klärwerks in Demerath.
2003 erfolgt die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes.
Im gleichen Jahr schließen die Dorerneuerungs-Maßnahmen ab. Dabei wurden vor allem die Abwasserleitungen zweizügig erneuert, die Dorfstraßen modernisiert und der Gemeindeplatz umgestaltet (Kinderspielplatz).
Ebenfalls wird in diesem Jahr die ca. 1794 gepflanzte „Freiheitseiche“ wegen Hinfälligkeit gefällt und eine neue gepflanzt.
2004 Einweihung des neu gestalteten Dorf- und Kinderspielplatzes.

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